Was ist Raspbian Jessie?

Raspbian-Version

Um die neue Version zu erhalten, haben wir 2 Methoden, Neuinstallation von 0, für die Sie unsere Anleitung Erste Schritte mit Raspbian folgen können oder Upgrade von der aktuellen Installation, nach dieser Anleitung.

Bevor wir beginnen, werden wir in dieser Anleitung das Terminal verwenden, meist mit Superuser-Rechten. Obwohl die Befehle bereits getestet wurden, kann es nicht schaden, vorsichtig zu sein.

Zunächst müssen wir die Repository-Liste so ändern, dass sie auf die neue Version verweist. Dazu müssen die Dateien /etc/apt/sources.list und /etc/apt/sources.list.d/raspi.list geändert werden, indem das Wort jessie durch stretch ersetzt wird. Sie können auch den folgenden Befehl ausführen, der dies automatisch tut.

[Optional] Dieser Schritt ist optional. In Raspbian Stretch 9 wurde PulseAudio entfernt, um Platz für bluez-alsa für Bluetooth-Audio-Streaming zu schaffen, daher wird empfohlen, es zu deinstallieren.

Anforderungen an das Betriebssystem Raspberry

Am 17. Dezember 2012 wurde zusammen mit der Raspbian-Version 2012-12-16-wheezy-raspbian der Anwendungsshop «Pi Store» gestartet, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Anwendungen wie LibreOffice oder Asterisk bis hin zu Spielen wie Freeciv oder OpenTTD enthielt. Auf dieser Plattform können kostenlose oder kostenpflichtige Inhalte, wie z.B. Binärdateien, Python-Code, Bilder, Audio- oder Videodateien, durch Moderation und anschließende Freigabe allen Raspbian-Nutzern zur Verfügung gestellt werden. Außerdem sollen Raspberry-Pi-Dokumentationen wie das MagPi-Magazin und Projekttutorials einbezogen werden. Derzeit ist der Shop nicht mehr im System enthalten, kann aber mit dem Befehl «sudo apt-get update && sudo apt-get install pistore» installiert werden.

Als GNU/Linux-Distribution sind die Möglichkeiten endlos. Alle Open-Source-Software kann auf dem Raspberry Pi selbst für die armhf-Architektur rekompiliert werden, die auf dem Gerät selbst verwendet werden kann, falls der Entwickler keine bereits für diese Architektur kompilierte Version bereitstellt. Darüber hinaus enthält diese Distribution, wie die meisten, Repositories, aus denen der Benutzer eine Vielzahl von Programmen herunterladen kann, als wäre es eine GNU/Linux-Distribution für Desktop-Computer. All dies macht den Raspberry Pi zu einem Gerät, das nicht nur als klassisches Mikrocontroller-Board dient, sondern auch einen Großteil der Funktionalität eines Personal Computers bietet. Dies kann eine Alternative zu Personalcomputern darstellen, insbesondere für Menschen mit geringen Ressourcen, für die Ausweitung der Computertechnologie in unterentwickelten Ländern oder für Anwendungen, die nicht viele Anforderungen stellen.

Raspbian vs. Raspberry OS

Die wichtigsten Änderungen sind die Aktualisierung aller Systemkomponenten, obwohl es auch Modifikationen für den Raspberry Pi gibt. Die erste ist, dass der grafische X-Server nun standardmäßig gestartet wird. Zuvor wurde beim Booten des Boards nur die Konsole angezeigt. Der Grund für diese Änderung ist die Bereitstellung eines Desktop-Systems, das dem entspricht, was man von einem alltäglichen Betriebssystem erwarten würde, ohne dass man die Konsole irgendwo sehen muss. Diese Änderung kann jedoch rückgängig gemacht werden, so dass der X-Server wie bisher nicht beim Booten gestartet wird.

Eine weitere interessante Neuerung ist die grafische Oberfläche von raspi-config, dem Raspberry Pi-Kontrollfeld, in dem alle Konfigurationen des Boards vorgenommen werden. Die alte Textversion ist noch verfügbar, wird aber nicht mehr benötigt.

Schließlich wurde mit dieser neuen Version von Raspbian, die auf Debian Jessie basiert, die Hardware-Unterstützung für einige moderne Peripheriegeräte verbessert. Darüber hinaus ist es nun möglich, Python-Programme zu erstellen, die die GPIO-Pins für allgemeine Zwecke verwenden, ohne den Interpreter als root ausführen zu müssen, da diese Pins nun als normaler Benutzer zugänglich sind.

Raspbian-Desktop-Umgebung

Die unermüdlichen Talente der Raspberry Pi Foundation haben hart an der Entwicklung der nächsten Generation des Raspberry Pi Compute Module gearbeitet, die von Freunden als Compute Module 3 oder CM3 bezeichnet wird. «Was hat dieses Compute Module der nächsten Generation für uns auf Lager?», werden Sie sich vielleicht fragen. Nun, ich bin froh, dass du es angesprochen hast…

Das Lite-Modul kommt ohne eMMC-Speicher aus. Stattdessen wird die SD/eMMC-Schnittstelle auf die bisher ungenutzten Edge-Connector-Pins umgeleitet, so dass die Schnittstelle für den Anschluss eigener SD- oder eMMC-Karten zur Verfügung steht.

Außerdem gibt es eine neue Version der Compute Module I/O-Karte, die CMIO V3. Diese Version der Trennplatine hat einen SD-Kartensockel für die Kompatibilität mit der «Lite»-Variante des Moduls, ist aber ansonsten identisch mit der ursprünglichen CMIO-Platine.

Schalten Sie also den USB-Hub ein, schalten Sie das CMIO-Board ein und starten Sie «RPi Boot» auf Ihrem PC. Wenn alles gut geht, sollten sowohl die rote PWR-LED als auch die grüne ACT-LED leuchten, und es öffnet sich eine Eingabeaufforderung, die Informationen über den Verlauf des Handshaking (die Herstellung der Kommunikation zwischen den beiden Geräten) anzeigt. Es sollte wie Abb03 aussehen; nach einigen Augenblicken verschwindet dieses Fenster und Windows teilt Ihnen mit, dass ein neues Massenspeichergerät erkannt wurde und dass Sie es formatieren müssen, bevor Sie es verwenden können. Formatieren Sie es nicht. Rufen Sie sich einfach zu: «Puh, mein Modul funktioniert!», und schalten Sie es vorerst aus.

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